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Warum gute Tage manchmal ihren Preis haben



Kennst du das?


Du wachst morgens auf und spürst zum ersten Mal seit Langem etwas mehr Energie. Die Schmerzen sind etwas erträglicher, dein Kopf fühlt sich klarer an und plötzlich entsteht dieser Gedanke:


"Heute geht endlich wieder etwas!"


Also nutzt du den Tag.

Du räumst auf, gehst einkaufen, triffst vielleicht eine Freundin oder erledigst all die Dinge, die sich in den letzten Tagen angesammelt haben. Endlich hast du das Gefühl, wieder ein Stück Normalität zurückzugewinnen.


Und dann kommt der nächste Tag.

Oder der übernächste.


Plötzlich ist die Erschöpfung wieder da. Die Schmerzen nehmen zu, jeder Schritt fällt schwer und selbst kleine Aufgaben erscheinen unüberwindbar.

Viele Betroffene kennen genau diesen Kreislauf.


Wenn gute Tage zur Falle werden


Wer lange mit Fibromyalgie, chronischer Erschöpfung, ME/CFS oder Long COVID lebt, hat oft das Gefühl, jede gute Phase nutzen zu müssen.

Schließlich weiß niemand, wann die nächste kommt.

Das ist völlig verständlich.

Doch genau darin liegt häufig das Problem.

Unser Körper arbeitet an guten Tagen nicht automatisch wieder mit voller Kraft. Er fühlt sich vielleicht besser an – aber seine Reserven sind oft noch begrenzt.

Wenn wir diese wenigen Reserven komplett aufbrauchen, folgt nicht selten die Quittung.


Früher dachte ich genauso


Auch ich habe jeden guten Tag genutzt.

Ich wollte endlich wieder "funktionieren". Haushalt, Termine, Erledigungen – alles, was liegen geblieben war, sollte möglichst schnell nachgeholt werden.

Ich dachte, ich müsste diese Chance ausnutzen.

Erst viel später wurde mir klar, dass mein Körper mir keinen Freifahrtschein gegeben hatte.

Er hatte mir lediglich ein kleines Zeitfenster geöffnet.

Und ich habe es regelmäßig überstrapaziert.


Weniger machen fällt oft schwerer als mehr


Das Verrückte ist:

An schlechten Tagen akzeptieren wir unsere Grenzen meistens.

An guten Tagen vergessen wir sie.

Dabei wäre gerade dann etwas Zurückhaltung oft die klügere Entscheidung.

Nicht weil wir faul sind.

Nicht weil wir aufgeben.

Sondern weil wir unserem Körper die Chance geben, sich wirklich zu erholen.


Es geht nicht um Verzicht


Natürlich sollst du dich über gute Tage freuen.

Sie sind kostbar.

Aber vielleicht müssen sie nicht komplett "verbraucht" werden.

Vielleicht darf am Ende eines guten Tages sogar noch etwas Energie übrig sein.

Für viele Betroffene fühlt sich dieser Gedanke zunächst ungewohnt an.

Mir ging es genauso.

Doch ich habe gelernt, dass langfristige Stabilität oft wichtiger ist als ein einzelner perfekter Tag.


Mein Impuls für dich


Wenn dein nächster guter Tag kommt, frage dich einmal:

Muss ich heute wirklich alles erledigen?

Oder reicht es, wenn ich bewusst etwas Kraft für morgen übrig lasse?

Vielleicht ist genau das der erste Schritt zu mehr Beständigkeit.

Denn manchmal zeigt sich echter Fortschritt nicht darin, wie viel wir an einem guten Tag schaffen.

Sondern daran, dass wir danach nicht wieder komplett zusammenbrechen.


Vielleicht erkennst du dich in diesem Kreislauf aus guten Tagen und anschließendem Absturz wieder.

Falls ja, möchte ich dir eines mitgeben:

Du musst nicht an jedem guten Tag alles schaffen.

Manchmal ist der größte Fortschritt nicht, möglichst viel zu erledigen, sondern deinem Körper die Chance zu geben, auch morgen noch etwas Kraft zu haben.

Nimm dir die Zeit, die dein Körper braucht, und feiere jeden noch so kleinen Schritt auf deinem Weg zu mehr Wohlbefinden.


Alles Liebe,

Deine Daniela


P.S.:  Manchmal hilft ein Blick von außen. Wenn du das Gefühl hast, mit deiner Erschöpfung oder den Schmerzen alleine nicht weiterzukommen, begleite ich dich gerne ein Stück auf deinem Weg. Gemeinsam schauen wir auf deine persönliche Situation – ganzheitlich, individuell und in deinem Tempo.





 
 
 

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Wichtiger Hinweis (Disclaimer): Die von mir angebotene Vitalstoff- und Gesundheitsberatung sowie alle Inhalte auf dieser Webseite dienen ausschließlich der Gesundheitsförderung, der Prävention und der Hilfe zur Selbsthilfe. Sie stellen keine medizinische Diagnose, Beratung oder Therapie dar und ersetzen zu keinem Zeitpunkt die Untersuchung, Behandlung oder Betreuung durch einen Arzt, Heilpraktiker oder zertifizierten Ernährungstherapeuten. Ich erstelle keine Heilversprechen. Die Teilnahme an Beratungen oder die Umsetzung von Empfehlungen erfolgt in voller Eigenverantwortung der Klienten. Bei bestehenden Erkrankungen oder akuten Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.

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